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Künstler-Workshops
Das Kursprogramm im Museum Europäischer Kulturen
Staatliche Museen zu Berlin

Ziel der Workshops ist die Stärkung der Kreativität und eine Einführung in künstlerische Techniken in direktem Austausch mit Künstlern und Designern. Die unterschiedlichsten Kur-se werden bzw. wurden exklusiv für das Museum Europäischer Kulturen entwickelt, und etliche erfreuen sich seit mehr als zehn Jahren großer Beliebtheit.

Kosten
Teilnehmer/innen, die nachweislich Mitglied beim Verein der Freunde des Museums Europäischer Kulturen sind, müssen nur die Hälfte der Kursgebühren zahlen.
Werden Sie Mitglied im Verein: 60 Euro (Einzelperson), 90 Euro (Ehe-/Partner), 25 Euro (Studierende, Erwerbslose) pro Kalenderjahr - damit fördern Sie nicht nur das Museum, sondern werden zu allen Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen des Hauses eingeladen und erhalten Vergünstigungen bzw. kostenfreien Eintritt in alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin.

Bitte senden oder faxen Sie das ausgefüllte Anmeldeformular an:
Museum Europäischer Kulturen
Sekretariat
Im Winkel 8
14195 Berlin
Fax 030/266-42-6804
E-Mail: mek@smb.spk-berlin.de
Nähere Informationen: Tel.: (030) 266-42-6802

Die Kurse finden im Büro- und Magazingebäude des Museums Europäischer Kulturen statt.
Die Adresse lautet: Im Winkel 8, Berlin-Dahlem (U3 Dahlem-Dorf)

1. Semester 2015

 

hier das >>> Anmeldeformular für das 1. Semester

 

Zeichnungen aus dem Kurs von Daphne Buddensieg

1. "Stillleben: Natur- und Objektstudien" mit Daphne Buddensieg

Die Kursleiterin
Daphne Buddensieg ist freie Malerin und Designerin. Sie hat Kunst in Paris, Hamburg und in Cambridge (USA) studiert. Ihre Werke sind in zahlreichen Ausstellungen in Berlin, USA, Frankreich und Italien gezeigt worden.

Der Kurs
Die Themen dieses Kurses sind Stillleben mit Obst und Pflanzen nach der Natur oder Objekt-Zeichnen. Die Teilnehmer werden mit Bleistiften, Polychromos-Stiften,
Jaxon-Kreiden oder Pastell-Kreiden arbeiten.
Daphne Buddensieg sagt: "Das Motiv Stillleben ist schon immer ein sehr beliebtes Thema gewesen. Es ist von den meisten Künstlern aller Nationen in den verschiedensten Malweisen prachtvoll dargestellt worden.
In meinem Workshop möchte ich den Zauber und die Freude am Zeichnen und Malen nach der Natur in Ihnen wecken und Ihnen die Hemmungen nehmen, das Abzubildende auf das Papier zu bringen. Bei Naturstudien das Wesentliche beobachten, dies ist der Beginn einer phantasievollen Naturpoesie. Mein Anliegen ist es, Ihnen die Gestaltung eines Stilllebens anhand verschiedener Techniken zu ermöglichen. Dies kann entweder akkurat oder expressionistisch geschehen oder bis hin zur Abstraktion reichen."
Neu im Programm ist das Malen mit Pastell-Kreiden.

Mitzubringen
1 Block DIN A 2 (420 x 594 mm), Bleistifte weich bis hart, 1 Bleistiftspitzer, 1 Knet-radiergummi (weich), Polychromos Farbstifte oder andere Marken (mindestens 24 Grundfarben). Wenn Sie mit Öl-Kreide arbeiten möchten: Jaxon-Kreiden (mindestens 36 Farben) oder Van Dyke Pastell-Ölkreide von Faber (36 Farben),
1 kleines Küchenmesser (zum Auskratzen).
Zum Pastell-Malen benötigen Sie Pastell-Kreiden, Fixiermittel und Pastellpapier (z.B. Ingres Papier).

Termine (ein Kurs)
Dienstags 24., 31. März und 7., 14. und 21. April 2015, jeweils von 16.00 bis 19.00 Uhr

Gebühr
225 Euro (112,50 Euro für Vereinsmitglieder des Museums Europäischer Kulturen)

Min. 4 Teilnehmer, max. 10 Teilnehmer

 



Fotos Karola Rose

2. Die Magie der doppelseitigen Quilts mit Karola Rose (Wiesenburg)

Die Kursleiterin
Seit 1997 näht Karola Rose in der von ihr entwickelten 2-Seiten-Technik alle ihre großen Quilts ab ca. 140 x 190 cm. Sie hat ihr Wissen in zahlreichen Kursen weitergegeben und in mehreren Ausstellungen ihre Arbeiten gezeigt - u.a. während der 10. Textile Art Berlin 2014, in Nieuwegein/Niederlande belegte sie den 1. Platz mit ihrem Quilt "Pixel" in der Kategorie "Digital".

Der Kurs
Das Motto "Immer eins nach dem anderen und trotzdem alles gleichzeitig" ist keine Zauberei, sondern bezeich-net eine Nähtechnik für sogenannte Gebrauchsquilts. Das lästige Spannen und Heften der Decken entfällt, und es entstehen auf beiden Seiten des Quilts "schöne" Muster. Gleichzeitig kann während des Zusammennähens schon gequiltet werden, was ebenfalls beim Maschinenquilten von großem Vorteil ist. Außerdem kann man mit dieser Methode auch kleinere, schon fertige Quilts problemlos vergrößern. Allerdings setzt die Nähweise eine genaue Planung und Entwurfsarbeit voraus - jede Seite des Quilts wird einzeln entworfen -, was aber ein weiterer Reiz dieser Technik ist.

Mitzubringen
Ausreichend Stoffe für jede Seite eines Quilts in Größe von ca. 80 x 80 cm.
Wenn Sie eine große Decke planen, bringen Sie gleich den "richtigen" Stoff zum Kurs mit.
Volumenvlies, ca. 1m² (oder mehr).
Nähmaschine, mgl. Obertransporteur, evtl. Bügeleisen.
Nähzeug, Schneidematte, Rollschneider, Lineal.
Reichlich Stecknadeln, Garn.
Kugelschreiber, Bleistift, Radiergummi, Farbstifte, Schullineal.
Karo-Entwurfspapier bringt die Kursleiterin mit.

Termin des Wochenendkurses
Samstag, 11., und Sonntag, 12. April 2015, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr (Mittagspause von 13.00 bis 14.00 Uhr)

Gebühren
Gebühr: 210 Euro (105,00 Euro für Mitglieder des Vereins der Freunde des Museums Europäischer Kulturen)


Min. 4 Teilnehmer, max. 10 Teilnehmer



Foto: Marianne Jeske

3. Ein mit Blumen appliziertes Haus zum Aufbewahren von Nähutensilien mit Marianne Jeske (Berlin)

Die Kursleiterin
Marianne Jeske näht aus oftmals tausenden von kleinen Stoffteilchen großformatige naturalistische Landschafts- und Blumenbilder, aber auch Miniaturen. Alle Bilder näht sie mit der Hand. Jedes Element der Darstellung ist bis ins kleinste Detail aus unterschiedlichen handelsüblichen Stoffen herausgeschnitten und einzeln, mit umgeschlagener Nahtzugabe, aufgenäht. Ihre Arbeiten waren bereits in einigen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Der Kurs
In diesem Kurs soll ein Häuschen hergestellt werden (18,5 x 15,5 x 21 cm). Das Dach ist zum Aufklappen; auf der Innenseite der Klappen können Nadeln aufbewahrt werden. Auf die Außenwände werden Fenster mit Gardi-nen, eine Tür und ringsherum Blumen appliziert, so dass sich das Haus mitten in einem Blumengarten befindet.
Der Stoff der Außenwände wird auf eine feine Schabracke genäht und von innen mit einem anderen Stoff verkleidet. Alle Arbeiten werden von Hand ausgeführt.

Mitzubringen
Nähzeug; falls vorhanden, Stoffe für Außen- und Innenwände sowie Dach, feste Schabracke.
Das gesamte Material wird auch von der Kursleiterin mitgebracht, die Kosten sind jedoch nicht im Preis inbegriffen.

Termin des Wochenendkurses
Samstag, 21., und Sonntag, 22. März 2015, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr (Mittagspause von 13.00 bis 14.00 Uhr)

Gebühren
Gebühr: 210 Euro (105,00 Euro für Mitglieder des Vereins der Freunde des Museums Europäischer Kulturen)


Min. 4 Teilnehmer, max. 10 Teilnehmer



Foto: Almyra Weigel

4. Experimentelle Textilkunst - Objekte aus Heißkleber mit Almyra Weigel (Berlin)

Die Kursleiterin
Almyra Weigel ist in Litauen geboren; 1987-1993 Studium "Textilkunst" an der Litauischen Kunstakademie (VDA KDI) mit Magisterabschluss; 1993-2002 Lehrtätigkeit als Dozentin für Textilkunst in Litauen; seit 2001 freischaffende Künstlerin, Kursleiterin und Kuratorin in Berlin; seit 1992 Teilnahme an Ausstellungen in verschiedenen europäischen Ländern; Arbeitsbereiche - experimentelle Textilkunst, Objekte, Installationen. Nähere Informationen: www.almyraweigel.de

Der Kurs
Statt mit Nadel und Faden wird mit Heißkleber und Heißkleberpistole experimentiert. So werden reizvolle Tex-tilkunstobjekte geschaffen, die einerseits dekorativ sind, aber auch für ganz individuelle Zwecke genutzt werden können, wie für Schaufenstergestaltung, Theaterbühnen, als Dekorationen für Zuhause und als Kunstobjekte für Ausstellungen.
Im Kurs werden die Grundlagen des Arbeitens mit Heißkleber vermittelt: die "trockene" und die "nasse" Technik, die Herstellung von zwei- und von dreidimensionalen Objekten, die Verwendung und Einbeziehung von anderen Materialien wie Farben, Sand, Gewürze usw. Nachdem zunächst diese Techniken auf experimentelle Art und Weise geübt werden, sollen schließlich individuelle kleine Raumobjekte (Bilder, Lampen usw.) geschaffen werden.
Teilnehmerkreis: für alle, die Lust am Experimentieren haben und die aufgeschlossen sind gegenüber einem offenen, kreativen Prozess.

Mitzubringen
Heißkleberpistole, 1 kg Heißkleberpatronen, Küchenrolle, Waschlappen, kleine Wasserbehälter, Draht, eine Glasplatte 30 x 40 cm, Lackspray (Lieblingsfarben), Gummihandschuhe.

Termin des Wochenendkurses
Samstag, 9., und Sonntag, 10. Mai 2015, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr (Mittagspause von 13.00 bis 14.00 Uhr)

Gebühren
Gebühr: 210 Euro (105,00 Euro für Mitglieder des Vereins der Freunde des Museums Europäischer Kulturen)


Min. 4 Teilnehmer, max. 10 Teilnehmer


Frater Markus


5. Klosterarbeiten der Gegenwart mit Perlen und Draht mit Frater Markus Arnold OSB (Benediktinerabtei St. Mauritius, Niederaltaich)

Der Kursleiter
Klosterarbeiten sind gemeinhin Erzeugnisse klösterlicher Handwerkskunst religiösen Inhalts vornehmlich aus dem 17. und 18. Jh. Ende des 20. Jh. wurden die Techniken wieder entdeckt.
Der Benediktiner Frater Markus Arnold ist ein Meister dieser Kunst. Seine Werke sieht er als "bildgewordene Gebete". Sie dienen aber nicht nur seiner Kontemplation und Frömmigkeit, sondern wurden bereits in verschie-denen Ausstellungen von Galerien und Klöstern mit großem Erfolg gezeigt. Die künstlerische Seite der Werke offenbart sich, wenn man die Vielfältigkeit der Ornamentik im Gesamtbild erschließt und von dessen Ästhetik fasziniert ist.

Der Kurs
Inspiriert von den historischen Klosterarbeiten des Museums Europäischer Kulturen und von den Kunstwerken Frater Markus Arnolds lernen die Kursteilnehmer eine der Grundtechniken dieses Kunsthandwerks. Dabei han-delt es sich um sog. Perl-Draht-arbeiten, mit denen Silberdraht und Perlen oder auch Steine zu wunderschönen Blütenblättern verbunden werden. Damit kann man einen beeindruckenden Blütenbusch oder -kranz zusammen-stellen.

Mitzubringen
Kleine Papierschere, Nähzeug, Pinzette, Papier, Bleistift, Radiergummi, Lineal,
Rocaille-Perlen (soweit vorhanden), evtl. eigenes kleines wertgeschätztes Objekt für den Kastenrahmen.
Gegen Bezahlung vor Ort: Perlen, Draht, Perlen und andere Materialien.

Termin des Wochenendkurses
Samstag, 4., und Sonntag, 5. Juli 2015, jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr (Mittagspause von 13.00 bis 14.00 Uhr)

Gebühren
Gebühr: 210 Euro (105,00 Euro für Mitglieder des Vereins der Freunde des Museums Europäischer Kulturen)


Min. 4, max. 10 Teilnehmer

 

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